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16.03.22

Katzen richtig barfen

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Katzen richtig barfen

Wie barfe ich meine Katze richtig?

Wer seinen Stubentiger barfen möchte, sollte sich vorab gründlich informieren. Denn für eine gesunde Ernährung ist es wichtig, dass deine Katze bei der Rohfütterung mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird. Nur so bleibt sie weiter gesund und munter.   Wir verraten dir, welche Vor- und Nachteile das Barfen von Katzen hat, wie es dir gelingt, deine Katze richtig zu barfen und auf was du bei der Rohfütterung achten solltest.  

Alles rund um das Barfen von Katzen

Was ist BARF?

BARF stammt aus dem Englischen (= Bones And Raw Foods) und beschreibt eine Fütterungsmethode mit rohem Fleisch, Knochen, Innereien und Gemüse, die primär für den Haushund entwickelt wurde. Katzen zu barfen ist grundsätzlich möglich. Das Ernährungskonzept entspricht der Einordnung der Katzen zu den Carnivoren (Fleischfressern). Jedoch gilt es neben den gesundheitlichen Voraussetzungen auch andere Hürden zu überwinden.

Ist Barfen gesund für Katzen?

Das halten Tierärzte vom Barfen

Erfreuen sich Stubentiger einer uneingeschränkten Gesundheit und Besitzer holen sich fachmännischen tierärztlichen Rat für eine optimale Rohfütterung, dann kann eine BARF-Fütterung als Katzenernährung sehr nährstoffreich und gesund sein. Aber es ist ganz wichtig, dass du immer wieder überprüfst, dass deine Katzen ausreichend und artgerecht versorgt wird. Besonderes Augenmerk solltest du dabei auf das für Katzen lebenswichtige Taurin legen. Ohne eine ausreichende Taurinversorgung können Katzen erblinden und schwere irreversible neurologische Schäden davontragen.

Tierärzte warnen deshalb immer davor, auf eigene Faust BARF-Rationen für die eigene Katze zusammenzustellen. Oftmals werden vollkommen falsche Mengen und Zusammensetzungen an Futter angeboten. Nicht selten kommt es dann zu Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder noch schlimmer einem Mangel oder einer Überversorgung an Mineralien. Nierenschäden oder auch Bauchspeicheldrüsenerkrankung sind dann meist die Folge. Gerade für BARF-Anfänger ist es elementar, sich regelmäßig Hilfe zu suchen und den Gesundheitszustand der Katze überprüfen zu lassen.

Was sind Vor- und Nachteile vom Barfen bei Katzen?

Es sollten generell nur gesunde Tiere gebarft werden, Katzen mit Grunderkrankungen wie beispielsweise Niereninsuffizienz oder einer Schilddrüsenüberfunktion sollten keinesfalls gebarft werden. Sie benötigen ausgewogene Spezialdiäten, die ihrem Gesundheitszustand zuträglich sind.

Die Vorteile vom Barfen

Vorteile einer BARF-Fütterung sind, dass die Herkunft von Fleisch und Rohstoffen genaustens verfolgt werden kann und auch spezifisch das eingesetzte Protein ausgewählt werden kann. Katzen mit Futterunverträglichkeiten können somit ideal mit der reinen Fleischsorte versorgt werden, die sie vertragen.

Die Nachteile vom Barfen

Nachteile einer BARF-Fütterung bestehen oftmals im täglichen Kochen und der Lagerung der selbsthergestellten Rationen. Rohes Fleisch selbst zu verarbeiten, birgt auch immer ein hohes Hygienerisiko. Des Weiteren werden oft nicht wissenschaftlich fundierte Rezepte für BARF-Menüs für Katzen aus dem Internet zur Rate gezogen. Diese weisen oft ein hohes Maß an Fehlerhaftigkeit auf und bedeuten für die Katzen ein hohes Defizit an Mineralien, Vitaminen und Nährstoffen.

Wie barfe ich meine Katze richtig?

Tipps für BARF-Anfänger

Neben den regelmäßigen Check-ups beim Tierarzt und gegebenenfalls einer Beratung durch ihn empfehlen wir, zu Anfang einen tierärztlichen Ernährungsberater aufzusuchen. Dieser kann dich individuell beraten, was die Größe, das Alter und den Gesundheitszustand deiner Katze angeht. Außerdem könnt ihr gemeinsam einen Fütterungsplan erstellen, der dir den Einstieg erleichtert.

Woraus sollte die tägliche BARF-Ration bestehen?

Die tägliche BARF-Ration sollte aus 5 Prozent pflanzlichen Erzeugnissen (hochwertige Öle, Gemüse) und 95 Prozent tierischen Erzeugnissen (10 % Innereien, 10-15 % Knochenbestandteile, 70 % Muskelfleisch) bestehen. Die tägliche gefütterte Menge an BARF-Menüs für deinen Vierbeiner sollte circa 2 bis 3 Prozent des Körpergewichts entsprechen.

Welche Fleischsorten sind geeignet?

Rohes Rind, Kalb, Lamm, Pferd, Huhn, Gans, Pute, Truthahn, Kaninchen, Wild. Es ist dringend zu beachten, dass die Fleischqualität exzellent und frisch ist, damit sich deine Katze keine Infektionen und Erkrankungen aufgrund verdorbenen Fleisches einfängt.

Ab welchem Alter kann man Katzen barfen?

Katzen können ab einem Altern von 12 Wochen gebarft werden. Es sollte dabei darauf geachtet werden, dass nur hochwertiges Muskelfleisch verwendet wird, da es einen hohen Proteingehalt besitzt, der wichtig für eine gute körperliche Entwicklung ist. Tierärzte raten davon ab Kitten zu barfen, da die Gefahr einer falschen und minderwertigen Rationszusammensetzung zu groß ist, und die Katzen deshalb ein Leben lang unter Knochen- und Organproblemen leiden.

Gutes tun Katzenfutter als gesunde BARF-Alternative

Eine gute und gesunde BARF-Alternative ist das hochwertige Katzenfutter aus dem Shop der TIERSCHUTZLIGA: Mit einem hohen Frischfleischanteil von mindestens 60 Prozent pro Mahlzeit versorgt es deine Katze artgerecht und hilft so bei einer ausgewogenen Katzenernährung. Unser Katzennassfutter ist frei von Zucker und Getreide und versorgt deine Katze mit ausreichend lebenswichtigem Taurin. Bestell die BARF-Alternative für deine Katze bequem online:

Besonders praktisch: Die Futter-Rationen sind fertig abgepackt und so zum Beispiel ideal für deinen Urlaub.

Persönliche Futterberatung von unserer Expertin

Hast du Fragen zur richtigen Fütterung deines Vierbeiners?

Unsere Tierärztin und Ernährungsexpertin Dr. med. vet. Eva Reinhard berät Dich gerne rund um die Ernährung und Gesundheit deines vierbeinigen Lieblings. Wir bieten dir eine professionelle, individuelle und natürlich kostenlose Futterberatung. Schick uns Deine Frage bitte an: tierarzt@tierschutzliga.de
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dr. med. vet. Eva Reinhardt